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    Ecuador einmal anders

    Ecuador Rundreise abseits der ausgetretenen Pfade – mit öffentlichen Bussen oder mit Privattransfers

    Ecuador einmal anders
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    Reiseform: Individualreise, teilweise mit Ausflügen in einer Kleingruppe
    Reisedauer: 22 Tage / 21 Nächte
    Reisebeginn: täglich
    Reiseroute: Quito - Cuyabeno - Ibarra - Cotopaxi - Quilotoa - Guamote - Cuenca - Puerto Lopez - Guayaquil
    Reisepreis: € 2595,- p.P bei 2 Personen
    Reisepreis: € 2740,- p.P. bei 2 Personen mit ausschließlich Privattransfers (siehe unten)

    Bei dieser Rundreise erkunden Sie neben bekannten Highlights auch Orte abseits der ausgetretenen Pfade. Reisen Sie ins Cuyabeno Reservat, wo Sie zwischen Lianen und Regenwaldblättern Kaimane und Brüllaffen sehen, übernachten Sie auf einer echten Hacienda mit wolligen Lamas in der Nähe des Cotopaxi und wandern Sie durch das Hinterland Ecuadors. Sie besuchen in Guamote eine ursprüngliche Indiogemeinde und am Ende Ihrer Reise besuchen Sie die Westküste bei Puerto Lopez. Die Strecken legen Sie mit den gut organisierten, öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit Privattransfers zurück.

    Übernachtung: 20 Nächte in landestypischen Unterkünften Komfort 2-3
    Aktivitäten: Geführter Stadtrundgang in Quito, Ausflüge im Dschungel von Cuyabeno, Wanderung am Cotopaxi, Ausflüge im Dschungel von Tena, begleitete Wanderung in der Quilotoa Region, Ausflug in die Indiodörfer bei Guamote, Ausflug zur Isla de la Plata, Bootstour und Wanderung im Naturreservat Churute, Besuch einer Kakaoplantage
    Transport: Privattransfer, wenn beschrieben
    Mahlzeiten: 20x Frühstück, 3x Vollpension, 1x Mittagessen, 1x Abendessen, 1x Lunchpaket
    • Inlandsflüge Quito – Lago Agrio – Quito (ab ca. € 160,- p.P.)

    • Weitere Mahlzeiten

    • Trinkgelder

    • Internationale Flüge (im Schnitt ca. € 900-1400,- p.P.)

    Tag 1 – Ankunft in Quito

    Mit einem privaten Guide unterwegs in Quito

    Mit Guide unterwegs in Quito

    Heute geht es endlich los Richtung Ecuador! Je nach Flugverbindung landen Sie gegen Nachmittag oder am frühen Abend auf dem Flughafen bei Quito, einem der höchstgelegenen Flughäfen. Der Transfer in das lebhafte Mariscal Viertel, wo Sie zwei Nächte in einem zentral gelegenen Hotel verbringen, ist bereits für Sie organisiert. Nach einem langen Flug und der Zeitverschiebung finden wir das sehr angenehm. Das Stadtviertel Mariscal ist sehr modern mit zahlreichen Straßencafés und gemütlichen Restaurants. Lassen Sie den Abend entspannt in einem der Restaurants ausklingen, so dass Sie am nächsten Tag gut erholt in den Urlaub starten können.

    Tag 2 – Marktbesuch und Citytour durch die Altstadt Quitos

    Auf der offiziellen Nulllinie am Äquator

    Besuchen Sie die offizielle Nulllinie am Äquator in der Nähe von Quito

    Heute gehen Sie mit unserem Guide auf Entdeckungstour. So besichtigen Sie die Altstadt Quitos und lernen bestimmt gleich ein paar nützliche Wörter Spanisch, die Sie auf dem restlichen Teil der Reise gut gebrauchen können. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln geht es gemeinsam in die Altstadt, wo Sie zunächst einen lokalen Markt besuchen und die frischen exotischen Früchte probieren können. Dann schlendern Sie durch die schmalen Gassen der von der UNESCO geschützten Altstadt zu den Highlights der Stadt. Gerade wenn Sie das Gefühl haben, in einem Dorf gelandet zu sein, gehen Sie an riesigen Palästen, Kathedralen und ausgedehnten Plätzen vorbei, die Quito das Flair einer typisch südamerikanischen Hauptstadt verleihen. Bewundern Sie den Plaza de la Independencia mit zahlreichen Tauben, der Kathedrale und dem Präsidentenpalast. Schauen Sie sich auch das Kloster von San Francisco und die Iglesia de la Compañía an.

    Optional können wir Ihnen im Anschluss an diese Tour auch noch einen Besuch beim Äquator anbieten, wohin Sie gemeinsam mit Ihrem Guide mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Im Museum Intiñan (ca. 4 US Dollar p.P.), durch das die Äquatorlinie verläuft, können Sie allerlei Experimente ausführen, die nur auf dem Äquator möglich sind. Wo auf der Welt kann man ein Ei auf einen Nagel setzten, ohne dass es hinab rollt? Versuchen Sie das einmal zu Hause, es funktioniert wirklich nur auf dem Äquator. Sprechen Sie bitte unsere Reisespezialisten darauf an, wenn Sie Interesse haben.

    Tag 3 – Anreise ins Cuyabeno Reservat in Amazonien

    Ihre Unterkunft in der Dschungellodge in Cuyabeno

    Auf Stegen laufen Sie zur Unterkunft im Dschungel

    Nach der kolonialen Stadt Quito erwartet Sie heute ein ganz anderes Bild Ecuadors. Früh morgens werden Sie abgeholt und zum Flughafen in Quito gebracht, von wo Sie in rund einer halben Stunde mitten ins Amazonasgebiet nach Lago Agrio fliegen. Man könnte den Ort auch über Straßen erreichen, aber das würde sehr lange dauern. So werden Sie bereits gegen 10 Uhr in Lago Agrio von Ihrem Guide erwartet und Sie machen sich mit dem Minibus in Richtung Cuyabeno Reservat auf. Nachdem Sie sich bei einem landestypischen Mittagessen gestärkt haben, kann das Abenteuer starten. Da das Klima deutlich feuchter und wärmer als in Quito ist, empfiehlt es sich auch, sich vielleicht beim Mittagessen kurz umzuziehen, denn in kurzer Hose und einem T-Shirt können Sie die anschließende Fahrt zur Unterkunft noch einmal doppelt genießen. Mit einem Fernglas und der Kamera in der Hand geht die Tour durch die Dschungellandschaft im motorisierten Kanu los. Halten Sie die Augen auf, denn mit Glück erhaschen Sie bereits einen Blick auf Aras oder Affen.
    Am späten Nachmittag erreichen Sie Ihre Ökolodge, die mitten im Dschungel an einem Fluss liegt. Die nächsten beiden Nächte verbringen Sie in kleinen Cabañas, die ein privates Bad und warmes Wasser haben. Sie werden entweder mit Strom oder Kerzen beleuchtet. Letzteres sorgt erst recht für das richtige Dschungel Abenteuer Gefühl und romantisch ist es noch dazu. Aber natürlich können Sie tagsüber auch mal die Akkus Ihrer Kamera aufladen und der Gemeinschaftsraum der Lodge wird mit Lampen erhellt.
    Wir haben die Zeit bis zum Abendessen dazu genutzt uns ein wenig auf dem Gelände umzusehen und uns in der der „Laguna Grande“ direkt bei der Lodge herrlich erfrischt. Als Bonus des sowieso schon ereignisreichen Tages konnten wir noch einen herrlichen Sonnenuntergang beobachten. Lassen Sie den Abend mit einem leckeren Abendessen ausklingen und lauschen Sie dabei den Dschungelgeräuschen im Hintergrund.

    Tipp: Wenn Sie ein paar Euro sparen möchten, bieten wir Ihnen alternativ zum Inlandsflug nach Lago Agrio auch einen Shuttletransfer ab Quito über Nacht an. Sprechen Sie uns einfach an, wenn Sie daran Interesse haben.

    Tag 4 – Auf Entdeckungstour im Dschungel

    Die großen Blätter bieten auch guten Schutz gegen Regen

    „Natürlicher Regenschutz“ im Dschungel

    Nach dem Frühstück machen Sie zusammen mit dem Guide eine 3- bis 4-stündige Wanderung quer durch den Dschungel und an zahlreichen Lagunen vorbei. Unterwegs begegnet Ihnen alles Mögliche, von riesigen Ceiba-Bäumen bis hin zu Ameisen, die merkwürdigerweise nach Zitrone schmecken (ja, man kann sie wirklich essen, aus Artenschutzgründen raten wir allerdigs davon ab). Mittags stärken Sie sich in Ihrer Lodge und können dabei die Eindrücke des Morgens Revue passieren lassen. Nachmittags ziehen Sie dann wieder los. Mit ein bisschen Glück sehen Sie die rosa Süßwasserdelphine. Nach der Tour können Sie sich wieder im See bei der Lodge erfrischen. Nach dem Abendessen steht dann noch eine Nachtfahrt auf dem Programm. Lockrufe, leuchtende Augen in der Dunkelheit und knackende Äste. Eine spannende Tour. Ihr Guide kennt die Route auswendig, zeigt Ihnen mit seiner Taschenlampe den Weg und erzählt begeistert über alles, was Sie unterwegs sehen – oder auch nur hören.

    Tag 5 und 6 – Kanutour, Besuch bei einer Indio-Gemeinschaft und Abreise nach Quito

    So wird das traditionelle Brot gebacken

    Besuch bei einer Dschungel – Gemeinschaft während Ihres Aufenthalts im Dschungel

    Frühaufsteher können im Morgengrauen losziehen, um den Sonnenaufgang im Dschungel zu erleben. Danach kehren Sie zurück zur Lodge, wo Sie Ihr wohlverdientes Frühstück erwartet. Heute sind Sie sind zu Gast bei einer der umliegenden Dschungel – Gemeinschaften. Hier wird Ihnen beigebracht, wie das traditionelle Brot aus Maniok hergestellt wird. Gut gestärkt nach einem Lunch, besuchen Sie einen Medizinmann und lernen von ihm und Ihrem Guide die Bräuche, Lebensart und Traditionen der Sionas kennen, die viele der hiesigen Pflanzen als Heilpflanzen benutzen. Die ganzen neuen Eindrücke lassen sich am besten bei einer wohlverdienten Siesta in einer Hängematte verarbeiten. Nach dem Abendessen, in der Dämmerung, machen Sie noch eine Wanderung, bei der Sie vor allem zahlreiche Insekten, Spinnen, Geckos und Skorpione sehen, diese sind nämlich vor allem abends und nachts aktiv.

    Heute ist Ihr letzter Tag im Dschungel Ecuadors. Nach dem Frühstück fahren Sie über den Cuyabeno Fluss zurück zum Eingang des Nationalparks. Sie werden beim Flughafen von Lago Agrio abgesetzt, wo Sie ins Flugzeug nach Quito steigen. Bei Ankunft auf dem Flughafen werden Sie mit einem Shuttelservice mit weiteren Reisenden zurück in Ihr Hotel im Mariscal Viertel gebracht, in dem Sie schon einmal übernachtet haben.

    Tag 7 – Fahrt nach Ibarra und Aufenthalt auf Hazienda

    Reisedauer: ca. 2,5 Stunden

    Unterkunft in grüner Umgebung

    Einzigartige Vegetation rund um Ihre Unterkunft bei Ibarra

    Nach dem Frühstück werden Sie von einem Fahrer abgeholt und zu der Hazienda in den Norden des Landes gebracht.
    Der Norden Ecuadors rund um Ibarra ist touristisch noch relativ unentdeckt. Die Landschaft ist von wüstenartigen Pflanzen geprägt und steht im Kontrast zu den Vulkanen und dem Dschungel Ecuadors.

    Sie übernachten zwei Nächte in einer alten Hacienda in der Nähe von Ibarra. Heute können Sie einfach die gemütliche Atmosphäre Ihrer Unterkunft genießen. Nach unserer Ankunft haben wir es uns mit einem gutes Buch bequem gemacht und uns zwischendurch mit einem Sprung ins kühle Wasser des Pools erfrischt.

    Tag 8 – Entspannung oder Aktivität

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    Ihre Unterkunft in Ibarra

    Stärken Sie sich heute gut beim Frühstück, wenn Sie nach dem entspannten gestrigen Tag heute etwas aktiver sein möchten. Gehen Sie wandern oder spazieren und genießen Sie diese interessante Umgebung. Das Naturreservat El Angel ist nicht weit entfernt und lohnt einen Tagesausflug.

    Steht Ihnen der Sinn eher nach einem kleinen Stadtbummel? Die idyllische Stadt Ibarra bietet sich auch dafür an. Sie möchten doch lieber weiter die Seele baumeln lassen? Wir haben uns in die heißen Quellen von Chachimbiro fahren lassen und dort noch ein bisschen relaxt. Vergessen Sie also Ihre Badesachen nicht. Wir fanden es auch recht angenehm ohne Guide und Gruppe unterwegs zu sein, da wir auf diese Weise zeitlich flexibel waren.

    Natürlich können Sie auch am Pool der Unterkunft entspannen und sich eine Massage gönnen. Falls Sie an einem Ausflug in das Naturreservat El Angel interessiert sind, dann geben Sie uns bitte Bescheid. Diesen können wir ebenfalls für Sie organisieren, wenn Sie möchten.

    Tag 9 – Fahrt zum Cotopaxi und Aufenthalt in der Hazienda

    Reisedauer: ca. 5 Stunden

    Lamas in der Umgebung der Hazienda beim Cotopaxi

    Ein typisches Bild während Ihrer Reise durch das Andenhochland: Lamas

    Am frühen Morgen reisen Sie zum Cotopaxi Nationalpark. Der Park wurde nach dem höchsten (5897 Meter) mit Schnee bedeckten aktiven Vulkan der Welt benannt. Am Morgen haben wir ein Taxi für Sie organisiert. Der Fahrer bringt Sie zurück nach Ibarra, wo Sie in einen Minibus umsteigen und per Shuttleservice zum Büro unserer lokalen Partneragentur gebracht werden. Hier steht um 12:00 Uhr ein Privattransfer zum Cotopaxi für Sie bereit. Auf dem Weg von Quito zum Park können Sie den Cotopaxi schon in der Ferne erkennen. Aber dies ist bestimmt nicht der einzige Vulkan, den Sie unterwegs sehen werden. Links und rechts von Ihnen liegen Bergriesen und hier und da sehen Sie ein fröhlich herumspringendes Lama. Nach einer etwa anderthalbstündigen Fahrt erreichen Sie den Eingang des Cotopaxi Nationalparks. Hier kaufen Sie für 10 $ pro Person eine Eintrittskarte, worauf der Verwalter freundlich die Schranke öffnet. Sie fahren etwa 40 Minuten auf einer holprigen Straße durch die Lava-Landschaft mit zahlreichen Bächen, Grasbüscheln und Felsen, bis Sie zu der Hazienda kommen, in der Sie übernachten.

    Am Nachmittag können Sie einen Spaziergang in der Umgebung der Hazienda machen. Nach der Wanderung können Sie es sich mit einem Gläschen Canelezo, einem warmen Zimt-Tee mit ein wenig Alkohol, am Kamin gemütlich machen. Der Tag wird mit einer typisch ecuadorianischen Mahlzeit abgeschlossen.

    Tag 10 – Wanderung im Cotopaxi Nationalpark und anschließend Fahrt nach Isinlivi

    Reisedauer: ca. 2 Stunden

    Per Privattransfer geht es zur Hazienda am Cotopaxi

    Während der Fahrt durch den Cotopaxi Nationalpark

    Nach dem Frühstück werden Sie vom Fahrer abgeholt, um zum Cotopaxi hinaufzufahren. Den Besuch planen wir bewusst für den Morgen ein, sodass das Wetter wahrscheinlich gut ist und Sie sich fit und ausgeruht fühlen. Sie sollten warme Kleidung und gute Schuhe tragen, um im lockeren Lavasand sicheren Halt zu haben. Sie fahren erst einmal bis zum Parkplatz unterhalb der Schutzhütte des Vulkanes. So früh am Morgen ist es hier noch ruhig, die Tagesausflügler aus Quito sind noch nicht angekommen. Die richtigen Bergsteiger übernachten im Refugio (dem Endpunkt des Aufstiegs) und sind heute Nacht noch höher gestiegen. Bis zur Schutzhütte sind es zwar nur 300 Höhenmeter, die sind aber ziemlich anstrengend. Oben angekommen werden Sie sofort mit der fantastischen Aussicht belohnt, die Sie über den Nationalpark und die anderen Vulkane in der näheren Umgebung haben, wie den Rumiñahui. Bei gutem Wetter können Sie sogar Ihre Hacienda sehen. Gönnen Sie sich genügend Ruhepausen und nehmen Sie eine Flasche Wasser mit. Wenn Sie sich etwas schwindlig fühlen, können Sie natürlich einfach wieder absteigen. Etwa anderthalb Stunden dauert diese Tour.

    Während Ihrer Wanderung treffen Sie immer wieder auf Einheimische

    Treffen Sie Einheimische während Ihrer Wanderung

    Anschließend bringt Sie Ihr Fahrer nach Isinlivi. Sie machen eine schöne Fahrt durch die Anden. Schon bald verlassen Sie die Panamericana und fahren über teils nicht asphaltierte Straßen durch die grüne Hügellandschaft. Während der Fahrt geht es stets bergauf, so dass Sie unterwegs immer wieder anhalten, um die Aussicht auf die umliegenden Berge und Dörfer zu genießen.
    Am späten Nachmittag kommen Sie in einem einfachen, aber stimmungsvollen Hostal in Isinlivi an. Packen Sie Ihren Rucksack nach dem Einchecken für den kommenden Tag, so dass Ihr Fahrer das Hauptgepäck bereits in die Unterkunft für die nächste Nacht bringen kann. Sie haben noch etwas Zeit, um die Umgebung zu Fuß zu erkunden. Besuchen Sie den Aussichtspunkt von dem Sie in den schönen Canyon Toachi blicken können. Wenn Sie gegen Abend wieder zurück im Hostal sind, strömt Ihnen der Duft der typisch ecuadorianischen Gerichte schon entgegen. Gönnen Sie sich einen ruhigen Abend, lesen Sie ein Buch in einer der Hängematten und machen Sie im Holzofen ein Feuer, denn abends kann es recht kühl werden.

     

    Tag 11 – Wanderung von Isinlivi nach Chugchiglan

    Wanderer unterwegs von Isinlivi nach Chugchiglan

    Freuen Sie sich auf eine abwechslungsreiche Wanderung

    Stärken Sie sich heute gut beim Frühstück für die bevorstehende Wanderung und packen Sie die restlichen Sachen und das Lunchpaket in Ihren Tagesrucksack. Bei Ihrer Wanderung begleitet Sie ein lokaler Guide, der Sie bereits vor dem Hostal erwartet. Er spricht zwar kaum Englisch, jedoch kennt er sich in der Gegend bestens aus. Wir hatten viel Spaß uns mit Händen und Füßen zu verständigen. Der Weg nach Chugchiglan ist nicht überall ausgeschildert, so dass wir es für sicherer halten mit einem lokalen Guide unterwegs zu sein. Der Weg führt an tiefen Schluchten entlang, durch kleine Dörfer und über grüne Wiesen. Wir konnten unterwegs die Bauern bei der Arbeit auf den Feldern beobachten und wurden von den im Dorf lebenden Kindern freudig begrüßt. Der letzte Teil der Wanderung ist recht steil. Lassen Sie es hier langsam angehen und legen Sie kleine Pausen ein. Mit guter normaler Kondition ist die rund 6-stündige Wanderung leicht zu schaffen. Anschließend können Sie in Ihrer Unterkunft in den Hängematten vor Ihren Zimmern oder in der „Leseecke“ der Unterkunft entspannen.

    Tag 12 – Besuch des Quilotoa Kratersees und Weiterreise nach Guamote

    Farbenfrohe Laguna Quilotoa

    Geschafft! Ankunft am Kratersee

    Stehen Sie heute rechtzeitig auf, um sich beim Frühstück zu stärken und die Koffer zu packen. Nach dem Frühstück wartet Ihr Fahrer mit einem Allradwagen auf Sie und bringt Sie nach einer beeindruckenden Fahrt durch die wilde Landschaft der Hochebene zum Quilotoa Kratersee. Sie gelangen in den Anden an Orte, in denen es scheint, als wäre die Zeit stehen geblieben. Die Fahrt dauert etwa eine Stunde. Nach Ankunft am Kratersee können Sie eine Wanderung entlang des Kraterrands oder hinab zum Kratersee machen. Dafür haben Sie etwa zwei Stunden Zeit. Der Vulkan brach im Jahre 1797 aus, wobei er einen riesigen Krater hinterließ, der sich mit Regenwasser füllte. Heute hat das Wasser im Krater wegen der Algen eine ungewöhnliche Farbe. Je nach Lichteinfall der Sonne ändert der See ständig seine Farbe. Wenn Sie bis zum See gehen möchten, sollten Sie daran denken, dass Sie auf dem Rückweg die ganze Höhe wieder bergauf steigen müssen. Der Krater ist ziemlich steil. Sie können auch für ca. 10,- $ pro Person den Anstieg auf dem Rückweg zu Pferd machen. Das braucht allerdings einige Zeit, denn die Pferde bleiben immer wieder nach ein paar Minuten stehen. Entscheiden Sie einfach vor Ort, was Sie möchten.

    Reisende mit einheimischen Kind

    Kinderlachen in Guamote

    Ihr Fahrer erwartet Sie bereits und bringt Sie dann zu einer noch bewirtschafteten Hacienda nach Tigua. Dort steht ein hausgemachtes Mittagessen für Sie bereit, dessen Zutaten meist direkt von der Hacienda kommen. Die gastfreundliche Familie der Hacienda erzählt Ihnen gern von ihrer täglichen Arbeit und führt Sie über das kleine Anwesen. Nachmittags werden Sie nach Guamote gebracht . Hier lernen Sie das ursprüngliche Dorfleben in den Anden kennen und bekommen gleichzeitig einen guten Einblick in die Kultur der Hochlandindios. Sie verbringen zwei Nächte in einem einfachen Gästehaus, welches gemeinnützig betrieben wird. Mit den Einkünften werden Projekte zur Unterstützung der lokalen Bevölkerung finanziert.

    Tag 13 – Ausflug in die Indiodörfer der Umgebung von Guamote

    Diego erklärt seine Arbeit

    Diego zeigt Ihnen wie ein Poncho gewebt wird

    Heute wartet, unserer Meinung nach, eines der Highlights der Reise auf Sie. Nach dem Frühstück machen Sie gemeinsam mit einem Mitarbeiter des Gästehaueses einen Ausflug in die Dörfer der Umgebung, hoch oben in den Anden. Während dieses Ausflugs werden Sie das ursprüngliche Leben der Indios kennenlernen und u.a. sehen wie viele Indiofamilien noch in so genannten ‚chozas‘ leben. Das sind Hütten aus Lehm und Schilf, die sehr klein sind, jedoch von einer kompletten Familie inklusive Meerschweinchen bewohnt werden. Besuchen Sie eine Schule und lernen Sie wie die Ponchos auf immer noch traditionelle Weise hergestellt werden. Vielleicht haben Sie auch Glück und während Ihres Aufenthalts in Guamote findet gerade ein Fest in einem der Dörfer der Umgebung statt und Sie können die Mitarbeiter des Gästehauses dorthin begleiten. Wenn es zeitlich in Ihren Reiseplan passt, dann sollten Sie den Aufenthalt in Guamote auf einen Donnerstag legen, da hier einmal in der Woche der größte Indiomarkt der Gegend stattfindet.
    Am Abend kehren Sie in Ihre Unterkunft zurück, wo mit viel Liebe eine Mahlzeit mit Produkten aus der Region für Sie zubereitet wird.

    Tag 14 – Inkastätte Ingapirca und Weiterfahrt nach Cuenca

    Reisedauer: ca. 5 Stunden

    Ruinenanlage Ingpirca

    Auf den Spuren der Inkas in Ingapirca

    Nach einem guten Frühstück werden Sie von einem Fahrer abgeholt und starten Ihre Weiterfahrt durch die Anden. Das Ziel Ihrer heutigen Reise ist die koloniale Stadt Cuenca im Süden Ecuadors.
    Unterwegs halten Sie an den Ruinen von Ingapirca und haben hier eine Stunde Zeit die alte Stätte der Inka zu entdecken. Die Ruinenanlage liegt auf auf 3.230 Metern Höhe und ist der wichtigste archäologische Komplex, den die Cañaris und Inkas in Ecuador hinterlassen haben. Die Ruine des Sonnentempels von Inti, die mitten in den Äckern der Cañari-Indianer liegt, ist die besterhaltenste Ruine der Anlage. Der Eintritt beträgt ca. US$ 6. Die Inkastätte ist allerdings sehr klein und lässt sich auf keinen Fall mit dem Machu Picchu in Peru vergleichen.
    Anschließend fahren Sie noch etwa zwei Stunden bis nach Cuenca. Sie übernachten in einem farbenfrohen Kolonialhotel. Wir fanden es angenehm am Abend in einem der zahlreichen kleinen Restaurants in der Nähe der Posada zu Abend zu essen.

    Tag 15 – Spaziergang durch Cuenca und Besuch der Panamahut-Manufaktur

    Panamahutfabrik in Cuenca

    Berühmte Panamahüte in Cuenca

    Den heutigen Tag können Sie nach Lust und Laune verbringen. Sie erhalten von uns einen Plan für einen Stadtrundgang und können dann diese lebhafte koloniale Stadt mit seinen vielen Kirchen, Plätzen und Märkten selbst erkunden. Unserer Meinung nach sollten Sie auf jeden Fall einmal einen Blick in die Cathedral de la Inmaculada Concepción werfen, dessen blaue Kuppeln auf jeden Fall nicht zu übersehen ist. Cuenca ist neben seinem kolonialen Flair auch für seine Panamahut Manufakturen bekannt. Besuchen Sie die ‚Panamahat Factory’ und fragen Sie dort auch nach einer Führung, damit sie sehen können wie die typisch ecuadorianischen Hüte hergestellt werden. Die Hüte werden schon seit Jahrhunderten nur in Ecuador hergestellt, obwohl der Name anderes vermuten lässt.
    Wir haben den Abend in einer der zahlreichen Bars und Cafés von Cuenca ausklingen lassen. Tipp: Wenn Sie gerne den Nationalpark El Cajas besuchen möchten, organisieren wir gerne einen Tagesausflug ab Cuenca. Sprechen Sie einfach unsere Reisespezialisten darauf an.

    Tag 16 – Fahrt an die Pazifikküste nach Puerto Lopez

    Reisedauer: ca. 8 Stunden

    Auf dem Weg von Cuenca nach Guayaquil

    Weiter geht es durch den El Cajas Nationalpark

    Bestimmt möchten Sie Ihre wertvolle Reisezeit möglichst nicht verschwenden. Darum reisen Sie von Cuenca aus direkt weiter nach Puerto Lopez und ersparen sich so zwei Tage im Bus und einen Zwischenstopp in der größeren Stadt Guayaquil. Die Fahrt dauert etwa 8 Stunden. Von Cuenca aus fahren Sie durch den märchenhaften El Cajas Nationalpark nach Westen. Langsam aber sicher weichen die Berge Bananenplantagen, landwirtschaftlich genutzten Flächen und den Palmen an der Küste.

    Während der nächsten Tage übernachten Sie in einer gemütlichen Cabaña mit Hängematte in einem tropischen Garten am Strand. Von Ihrer Cabaña aus sind Sie in ein paar Minuten am Strand des Pazifiks. In wenigen Minuten stehen Sie am Pazifik oder machen einen Spaziergang ins Dorf mit gemütlichen Restaurants, Cafés und dem Hafen, in dem man die Fischer täglich beim Einholen des Tagesfangs beobachten kann.

    Tag 17 – Tagesausflug zur Isla de la Plata (je nach Reisezeit Walbeobachtung)

    Blaufußtölpel-Paar auf der Isla de la Plata

    Nach dem Frühstück gehen Sie zum Hafen, wo Ihre Tagestour zur Isla de la Plata startet. Wenn Sie leicht seekrank werden, sollten Sie eine Reisetablette einnehmen. Halten Sie Ihre Kamera parat! Auf dem Weg zur Insel, eine etwa zweistündige Tour, haben Sie von Juni bis September gute Chancen Buckelwale zu sehen. Wenn sie in der Nähe sind, wird der Motor abgestellt, dabei kann es einen ordentlichen Wellengang geben. Mit ein bisschen Glück können Sie sehen, wie die Wale springen, eine riesige Wasserfontäne blasen und sich dem Boot bis auf 10 Meter nähern.

    Auf der Isla de la Plata machen Sie eine zweieinhalbstündige Wanderung. Hier kann man allerlei ausgefallene Vogelarten, die teilweise sonst nur auf den Galapagosinseln vorkommen, sehen. Sie können beobachten, wie Blaufußtölpel ihre Partner mit einem drolligen Paarungstanz auswählen, welch großen Anlauf ein Albatros braucht, bevor er in die Luft kommt und wie ein Fregattvogel-Männchen seine rote Brust wie einen Ballon aufbläst, um Eindruck zu machen. Ihr Guide erzählt Ihnen Wissenswertes über die Flora und Fauna dieser Insel und der Küste. Nach der Wanderung steht ein ausgiebiger Lunch auf dem Programm, mit Sandwiches, Bananenbrot, Erfrischungsgetränken und Obst. Danach können Sie noch eine Stunde schwimmen und schnorcheln, bevor Sie wieder zum Festland zurückfahren. Auch auf der Rückreise sollten Sie nach Wasserfontänen und dunklen Schatten im Wasser Ausschau halten. Gegen 18 Uhr sind Sie wieder zurück.

    Tag 18 – Strandtag und Entspannung in Puerto Lopez

    Sonnenuntergang in Puerto Lopez

    Sonnenuntergang an der Küste

    Heute heißt es Relaxen. Hoffentlich scheint die Sonne, sodass Sie sich an den Strand legen können. Es wird endlich Zeit für ein gutes Buch, wozu Sie bisher nicht gekommen sind. Machen Sie es sich einfach in einer der Hängematten am Strand bequem. Möchten Sie lieber etwas unternehmen? Dann machen Sie eine Wanderung über den etwa drei Kilometer langen Sandstrand. Pelikane schaukeln auf den Wellen, Fregattvögel schweben am Horizont und die Fischer holen nach alter Tradition den Fang des Tages ein. Ein schöner Anblick.

    Die Scampi, die Sie in Deutschland bekommen, sind nicht mit denen zu vergleichen, die Sie hier in Puerto Lopez bestellen können. Probieren Sie eine Pasta mit Camarones, wie sie hier genannt werden. Sie brauchen nicht lange danach zu suchen, denn sie stehen in jedem Restaurant auf der Karte. Sie bekommen mindestens 20 frische Scampi auf Ihren Teller. Morgens schwammen Sie noch im Meer, abends schon auf Ihrem Teller.

    Tag 19 – Fahrt nach Guayaquil und Bummel durch die Stadt

    Reisedauer: ca. 4 Stunden

    Unterwegs im Künstlerviertel in Guayaquil

    Ausblick auf das Künstlerviertel Las Peñas

    Heute fahren Sie von Puerto Lopez aus mit dem Bus nach Guayaquil. Die Metropole Guayaquil, mit ihren mehr als drei Millionen Einwohnern, ist das industrielle und wirtschaftliche Zentrum Ecuadors an der pazifischen Westküste. Bei Ihrer Ankunft am Busbahnhof nehmen Sie ein Taxi zu Ihrem modernen Stadthotel in der Nähe des Malecons. In Guayaquil gibt es viele Geschäftsreisende und so konzentrieren sich die Hotels auf diesen Markt.

    Wir haben nach unserer Ankunft eine erste Erkundungstour entlang des modernen Boulevards mit seiner tropischen Flora, zahlreichen Shops und Restaurants und uns anschließend in Richtung des Künstlerviertels Las Peñas aufgemacht. Halten Sie sich jedoch am besten nur in den touristischen Gegenden auf und passen Sie gut auf Ihre Wertgegenstände auf, dann kann Ihnen auch in dieser geschäftigen Metropole nichts passieren. Genießen Sie entspannt bei einem Cocktail den Sonnenuntergang mit Blick auf die pazifische Küste.

    Tag 20 – Ausflug ins Naturrreservat Churute und Besuch einer Kakaoplantage

    Besuch einer Kakaoplantage

    So wächst also Kakao!

    Heute wartet noch einmal die tropische Seite Ecuadors auf Sie. Wir organisieren für Sie einen Tagesausflug in das nahe gelegene Naturreservat Churute. Dieses Reservat ist bei Naturliebhabern sehr beliebt. Es ist eines der größten Mangroven- und Trockenwaldgebiete Ecuadors und bietet vielen Tieren eine Heimat. Halten Sie also die Augen auf und die Kamera bereit, wenn Sie bei der rund einstündigen Bootstour durch die Mangroven gleiten. Nach einer anschließenden kurzen Wanderung wartet bereits ein landestypisches Mittagessen auf einer Finca auf Sie (inklusive). Zum Nachtisch etwas Süßes gefällig? Zu Ecuador gehört natürlich auch der Kakao. Daher besuchen Sie nach dem Mittagessen noch eine der vielen Kakaoplantagen und Ihr Guide erklärt Ihnen wie der Kakao angebaut wird und wie er anschließend weiterverarbeitet wird. Anschließend fahren Sie in rund einer Stunde wieder zurück in die Metropole Guayaquil.

    Tag 21 und 22 – Abreise aus Guayaquil und Ankunft zu Hause

    Blick auf das Lichtermeer von Guayaquil

    Ende der Reise in Guayaquil

    Heute wird es schon wieder Zeit, sich von Südamerika zu verabschieden. Während Ihrer Reise durch Ecuador waren Sie abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs. Mit den Kolonialkirchen, der Indiokultur, den beeindruckenden Landschaften und vielen Tieren noch frisch im Gedächtnis, denken Sie vielleicht schon an das Fotobuch, dass Sie zu Hause zusammenstellen werden. Sie steigen in Guayaquil ins Flugzeug zurück nach Deutschland, wo am nächsten Tag Ihre Reise endet.

    Für diese Reise bieten wir folgende weitere Varianten an:

    Ecuador einmal anders (Privattransfers)

    Sie können diese Reise auch ausschließlich mit privaten Transfers wählen. Sie sind bequem und sicher unterwegs und während der Fahrt kann Ihr Fahrer beliebig oft anhalten, wenn Sie z.B. Fotos machen möchten.

    Reisekosten: € 2740,- p.P. bei 2 Personen
    Leistungen: Übernachtungen und Ausflüge wie oben beschrieben. Transfers vom Flughafen Quito zum Hotel im Mariscalviertel und zurück, Retourflug in den Dschungel, Privattransfer

    Welche Variante möchten Sie anfragen

    Ecuador einmal anders
    Ecuador einmal anders (Privattransfers)
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