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    Leben wie ein Einheimischer – La Esperanza

    Zu Gast in unserem Hilfsprojekt

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    Reiseform: Individualbaustein
    Reisedauer: 3 Tage / 2 Nächte
    Reisebeginn: täglich
    Ort: La Esperanza - Guamote
    Reisepreis: € 137,- p.P. bei 2 Personen

    Bei diesem Baustein besuchen Sie unser Hilfsprojekt Ayuda Directa in dem kleinen Dörfchen La Esperanza und tauchen noch tiefer in das indigene Leben der Ecuadorianer ein. Sie verbinden den Besuch mit einem Aufenthalt bei einem weiteren Gemeinschaftsprojekt (Inti Sisa) in Guamote. Die Bewohner in La Esperanza sprechen nur Spanisch und Quichua, in Guamote werden Sie auch vereinzelt ein paar Wörter Englisch hören. Wenn Sie sich darauf einlassen und sogar ein wenig Spanisch beherrschen, werden Sie hier eine ganz besondere Zeit erleben. Es warten drei spannende Tage auf Sie und beim gemeinsamen Wandern haben Sie genug Zeit, um mit den Bewohnern der Region ins Gespräch zu kommen.

    Übernachtung: 1 Nacht in einer landestypischen Choza oder einem ähnlichen Gebäude; 1 Nacht in einem einfachen Gästehaus Komfort 1 & 2
    Aktivitäten: Gemeinsame Wanderung mit lokalem Guide (ca. 3 Stunden) in La Esperanza, gemeinsamer Kochkurs (ca. 2 Stunden) in Guamote
    Transport: Privattransfer von Riobamba nach La Esperanza, von dort nach Guamote, von dort nach Alausi
    Mahlzeiten: Frühstück in Esperanza (1) und Guamote (1), Käse-Verkostung (1) und Abendessen (1) in Esperanza, Mittagessen (1) in Guamote
    • Weitere Mahlzeiten, weitere Getränke (ca. 20 USD)

    • Persönliche Ausgaben

    • Trinkgelder

    Tag 1 – Ankunft in La Esperanza und Erkundung des Dorfes

    Andenlandschaft bei La Esperanza

    Mitten in den Weiten der Anden liegt die winzige Häusersiedlung La Esperanza.

    Ihren Besuch unseres Hilfsprojekts inmitten der grünen Anden organisieren wir gegen 13 Uhr ab der Stadt Riobamba. Sie müssen somit nicht in Riobamba übernachten und können beispielsweise ab Baños in entspannten zwei Stunden mit dem Bus anreisen. Von Riobamba werden Sie in ca. 45 Minuten zum Dorf La Esperanza gebracht. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie die Panamericana plötzlich mitten im Nirgendwo verlassen und über Schotterwege serpentinenartig durch das Andenhochland fahren. So wie die Straßen, sind hier auch alle anderen Gegebenheiten einfacher als bei unseren anderen Bausteinen. Denn die Gemeinschaft liegt sehr versteckt und fernab jeglicher Zivilisation. Ihr Handy können Sie getrost ausschalten, während Sie die Weiten der Anden genießen. Im Dorf angekommen werden Sie spüren, dass viele der Bewohner zunächst etwas schüchtern sind. Ausländischer Besuch ist für sie einfach ungewohnt. Mit ein paar spanischen Vokabeln und einer respektvollen Offenheit stellen Sie jedoch schnell fest, dass die Bewohner neugierig sind und Ihnen auch gerne mehr von Ihrem Leben zeigen. Bitte erwarten Sie nicht, dass Ihnen zuliebe Englisch gesprochen wird, denn die Bewohner sprechen lediglich Quichua und Spanisch.

     

    Ausblick von der Choza

    Probieren Sie den Käse der Käserei des Ortes

     

    Sie lernen das Dorf auf individuelle Weise kennen. Dazu gehört auch das Probieren des selbst hergestellten Käses in der Käserei. Das Gebäude wurde unter anderem von den Spendengeldern von erlebe-fernreisen und unseren Kunden gebaut und liegt direkt gegenüber einer der landestypischen Chozas, in der Sie heute übernachten. Doch bevor Sie zu Bett gehen, nehmen Sie noch ein Abendessen in einer eigens dafür errichteten Hütte ein. Da Sie nicht bei einer der Familien übernachten, essen Sie auch nicht gemeinsam, sondern es wird lediglich für Sie gekocht.

    Tag 2 – Gemeinsame Wanderung und Kochkurs in Guamote

    Mit einem Dorfbewohner unterwegs in den Anden

    Auf geht’s zum Aussichtspunkt El Mirador de Capitan

    Während Ihres Aufenthalts übernachten Sie entweder in einer landestypischen Lehmhütte mit einem Strohdach (Choza) oder einem gemauertem zweiten Gebäude. Die Unterkünfte bieten Platz für maximal 6 Reisende, verfügen über gemütliche Betten und ein Bad mit Dusche. Es könnte sein, dass Sie sich die Unterkünfte mit anderen Reisenden teilen. Aufgrund der abgelegenen Lage ist dies ganz selten der Fall. Fraglos werden Sie aber eine geruhsame Nacht ohne Autolärm haben und am nächsten Morgen steht schon das Frühstück für Sie bereit. Die Hütten werden mit Holz beheizt und warme Wolldecken halten Sie nachts warm. Die Bauweise lässt sich allerdings nicht mit der europäischen vergleichen, nehmen Sie daher bitte ausreichend warme Kleidung mit. Wann das Abendessen und Frühstück stattfindet, organisiert die Dorfgemeinschaft in der Regel spontan, genau wie die anderen Erlebnisse Ihres Besuchs. Wenn Sie eine lange Anreise haben und schon bei Ankunft etwas essen möchten, fragen Sie gerne, ob Ihnen zusätzlich ein Mittagessen zubereitet werden kann. Die Gemeinschaft kümmert sich gerne um Ihre Wünsche. Auch hier gilt: Sprechen Sie die Bewohner auf Spanisch an oder geben Sie vielleicht sogar ein paar Wörter auf Quichua zum besten – das öffnet Ihnen sofort alle Herzen.

    Kochkurs in Guamote

    Gemeinsames Kochen in Ihrem Gästehaus, hier mit Carmen und Ermelinda

    Im Anschluss an das Frühstück unternehmen Sie eine gemeinsame Wanderung. In rund zwei Stunden machen Sie sich dabei erfahrungsgemäß auf den Weg zum Lieblingsort der Dorfbewohner, dem Mirador de Capitan auf 3.900 Meter. An guten Tagen kann man von hier aus die umliegenden Vulkane, wie zum Beispiel den Chimborazo erkennen. Sie können vor Ort gerne nachfragen, ob die Möglichkeit zum aktuellen Zeitpunkt besteht mit Pferden den Weg nach oben zurückzulegen. In jedem Falle erwartet Sie aber ein atemberaubender Ausblick und uns ist es schwer gefallen, diesen Ort wieder zu verlassen.

    Nachdem Sie von der Wanderung zurückgekehrt sind, packen Sie Ihre Sachen und werden gegen 12 Uhr in die wenige Kilometer entfernte, ebenfalls indigen geprägte, Gemeinde von Guamote gebracht. Von den Mitarbeitern Ihrer Unterkunft werden Sie bereits zum Mittagessen erwartet. Danach haben Sie Zeit, sich ein wenig auszuruhen oder die Gemeinde bereits auf eigene Faust zu erkunden. Gegen 16 Uhr sollten Sie aber wieder zurück sein, denn dann können Sie selbst Ihre Kochkünste unter Beweis stellen. Aber keine Sorge, Sie bekommen professionelle Unterstützung, damit Sie auch anschließend zum Beispiel die beliebten Empanadas, Teigtaschen gefüllt mit u.a. Fleisch und Käse, genießen können. Ein ereignisreicher Tag neigt sich damit dem Ende.

    Tag 3 – Abreise aus Guamote oder optionale Verlängerung

    Besuch einer Schule

    Ein Besuch der sozialen Projekte in der Region lohnt sich in jedem Falle.

    Sie übernachten in einem von der Gemeinde geführten Gästehaus. Das Haus ist landestypisch eingerichtet, die Zimmer sind einfach aber sauber und verfügen über den notwendigen Komfort und ein eigenes Bad. Das Besondere an dem Gästehaus ist, dass – ebenso wie in La Esperanza – die Einheimischen alle generierten Einnahmen nutzen, um die wirtschaftlich arme Gemeinde durch verschiedenen Projekte weiter zu entwickeln (z.B. der Bau eines Kindergartens oder Computerkurse). Neben dem Kochkurs werden deshalb noch weitere interessante Aktivitäten angeboten. So würde es sich am heutigen Vormittag beispielsweise lohnen, die freie Zeit für einen Besuch der sozialen Projekte in der Region zu nutzen. Informationen zu eigenständigen Wanderungen in die Umgebung sind ebenfalls im Gästehaus vorhanden.

    Tiermarkt Guamote

    Reges Treiben auf den Tiermarkt in Guamote

    Auch eine Verlängerung des Aufenthalts können wir sehr empfehlen, wenn Sie beispielsweise den wöchentlich stattfinden Tier- und Handwerksmarkt am Donnerstag besuchen möchten. Er gilt als einer der größten indigenen Märkte in ganz Lateinamerika und ist doch vielen Reisenden noch unbekannt. Sprechen Sie uns am besten an, wenn Sie Interesse daran haben, mehr Zeit in der Region zu verbringen, in der man sich fern des Massentourismus einfach nur wohl fühlen kann. Sie werden es nicht bereuen und – das versprechen wir Ihnen – sie werden mit einer ganz neuen Sichtweise sowie Einstellung zum alltäglichen Leben von Ihrem Urlaub zurückkehren.