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    Leben wie ein Einheimischer – La Esperanza

    Zu Gast in unserem Hilfsprojekt

    Leben wie ein Einheimischer – La Esperanza
    • Überblick
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    • Exklusive
    • Karte
    Reiseform: Individualbaustein
    Reisedauer: 3 Tage / 2 Nächte
    Reisebeginn: täglich
    Ort: La Esperanza - Guamote
    Reisepreis: € 202,- p.P. bei 2 Personen

    Bei diesem Baustein besuchen Sie unser Hilfsprojekt Ayuda Directa in dem kleinen Dörfchen La Esperanza und tauchen noch tiefer in das indigene Leben der Ecuadorianer ein. Sie verbinden den Besuch mit einem Aufenthalt in unserem Gemeinschaftsprojekt Inti Sisa in Guamote. So haben Sie den Vorteil, dass einer der Englisch sprechenden Mitarbeiter aus Guamote Sie in La Esperanza begleitet, denn nicht immer ist im Hilfsprojekt einer der freiwilligen Helfer vor Ort, die der englischen Sprache mächtig sind. Es warten drei spannende Tage auf Sie und beim gemeinsamen Wandern oder beim Abendessen haben Sie genug Zeit, um mit den Bewohnern der Region ins Gespräch zu kommen.

    Übernachtung: 1 Nacht in einer landestypischen Choza; 1 Nacht in einem einfachen Guesthouse Komfort 1 & 2
    Aktivitäten: Gemeinsame Wanderung mit lokalem Guide (ca. 3 Stunden) in La Esperanza, gemeinsamer Kochkurs (ca. 2 Stunden) in Guamote
    Transport: Privattransfer von Riobamba nach La Esperanza und nach Guamote
    Mahlzeiten: 2x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen, 1x Käse-Verkostung
    • Weitere Mahlzeiten, weitere Getränke

    • Persönliche Ausgaben

    • Trinkgelder

    Tag 1 – Ankunft in Guamote und geführter Ausflug durch die Indiodörfer

    Andenlandschaft bei La Esperanza

    Mitten in den Weiten der Anden liegt die winzige Häusersiedlung La Esperanza.

    Ihren Besuch unseres Hilfsprojekts inmitten der grünen Anden organisieren wir gegen 13 Uhr ab der Stadt Riobamba. Sie müssen somit nicht in Riobamba übernachten und können beispielsweise ab Baños in entspannten zwei Stunden mit dem Bus anreisen. Von Riobamba werden Sie in ca. 45 Minuten zum Dorf La Esperanza gebracht. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie die Panamericana plötzlich mitten im Nirgendwo verlassen und über Schotterwege serpentinenartig durch das Andenhochland fahren. Denn die Gemeinschaft liegt sehr versteckt und fernab jeglicher Zivilisation. Ihr Handy können Sie getrost ausschalten, während Sie die Weiten der Anden genießen. Im Dorf angekommen werden Sie spüren, dass viele der Bewohner zunächst etwas schüchtern sind. Ausländischer Besuch ist für sie einfach ungewohnt. Mit ein paar spanischen Vokabeln und einer respektvollen Offenheit stellen Sie jedoch schnell fest, dass die Bewohner neugierig sind und Ihnen auch gerne mehr von Ihrem Leben zeigen.

     

    Ausblick von der Choza

    Probieren Sie den Käse der Käserei des Ortes

     

    Sie lernen das Dorf auf individuelle Weise kennen. Dazu gehört auch das Probieren des selbst hergestellten Käses in der Käserei. Das Gebäude wurde von den Spendengeldern von erlebe-fernreisen und seiner Kunden gebaut und liegt direkt gegenüber der landestypischen Choza, in der Sie heute übernachten. Doch bevor Sie zu Bett gehen, essen Sie noch mit der Gemeinschaft zu Abend. Wir hatten das Glück miterleben zu dürfen, wie das ecuadorianische Lieblingsgericht, das Meerschweinchen ganz klassisch zubereitet wird. Der Unterschied zu einem Meerschweinchen in einem der touristischen Restaurants in Quito ist riesig und in keinem Falle vergleichbar.

    Tag 2 – Gemeinsame Wanderung und Kochkurs in Guamote

    Mit einem Dorfbewohner unterwegs in den Anden

    Auf geht’s zum Aussichtspunkt El Mirador de Capitan

    Während Ihres Aufenthalts übernachten Sie in einer landestypischen Lehmhütte mit einem Strohdach (Choza). Sie bietet Platz für maximal 6 Reisende, verfügt über sehr gemütliche Betten und ein Bad mit Dusche. Es könnte sein, dass Sie sich die Unterkunft mit anderen Reisenden teilen. Aufgrund seiner abgelegenen Lage ist dies ganz selten der Fall. Fraglos werden Sie aber eine geruhsame Nacht ohne Auto- oder Partylärm haben und am nächsten Morgen steht schon das Frühstück für Sie bereit. Bei unserem Besuch hat uns Francisco mit seiner frisch gemolkene Milch sowie mit Brötchen und Butter überrascht, die wir dann gemeinsam auf der Bank vor der Choza genossen haben. Langweilig wurde es dabei nie, denn in regelmäßigen Abstand kamen die Dorfbewohner vorbei, um ihre bis zum Rand gefüllten Milchkannen in der Käserei abzugeben. Wo und mit wem Sie frühstücken, dass organisiert die Dorfgemeinschaft in der Regel spontan, genau wie die anderen Erlebnisse Ihres Besuchs.

     

     

     

    Kochkurs in Guamote

    Gemeinsames Kochen in Ihrem Gästehaus, hier mit Carmen und Ermelinda

    Im Anschluss an das Frühstück unternehmen Sie eine gemeinsame Wanderung. In rund 2 Stunden machen Sie sich dabei erfahrungsgemäß auf den Weg zum Lieblingsort der Dorfbewohner, dem Mirador de Capitan auf 3.900 Meter. An guten Tagen kann man von hier aus die umliegenden Vulkane, wie zum Beispiel den Chimborazo erkennen. Ob Sie diesen Ort genau wie wir mit dem Pferd erleben dürfen, können wir nicht garantieren, aber Sie können vor Ort gerne nachfragen, ob die Möglichkeit zum aktuellen Zeitpunkt besteht. In jedem Falle erwartet Sie aber ein atemberaubender Ausblick und uns ist es schwer gefallen, diesen Ort wieder zu verlassen.

    Nachdem Sie von der Wanderung zurückgekehrt sind, packen Sie Ihre Sachen und werden gegen 12 Uhr in die wenige Kilometer entfernte, ebenfalls indigen geprägte, Gemeinde von Guamote gebracht. Von den Mitarbeitern Ihrer Unterkunft werden Sie bereits zum Mittagessen erwartet. Danach haben Sie Zeit, sich ein wenig auszuruhen oder die Gemeinde bereits auf eigene Faust zu erkunden. Gegen 16 Uhr sollten Sie aber wieder zurück sein, denn dann gehen Sie gemeinsam mit den Mitarbeitern einkaufen. Dabei lernen Sie mehr über die ecuadorianische Küche bevor Sie selbst Ihre Kochkünste unter Beweis stellen. Aber keine Sorge, Sie bekommen professionelle Unterstützung, damit Sie auch anschließend die beliebten Empanadas, Teigtaschen gefüllt mit u.a. Fleisch und Käse, genießen können. Ein ereignisreicher Tag neigt sich damit dem Ende.

    Tag 3 – Abreise aus Guamote oder optionale Verlängerung

    Besuch einer Schule

    Ein Besuch der sozialen Projekte in der Region lohnt sich in jedem Falle.

    Sie übernachten in einem von der Gemeinde geführten Gästehaus. Das Haus ist landestypisch eingerichtet, die Zimmer sind einfach aber sauber und verfügen über den notwendigen Komfort und einem eigenem Bad. Das Besondere an dem Gästehaus ist, dass – ebenso wie in La Esperanza – die Einheimischen alle generierten Einnahmen nutzen, um die wirtschaftlich arme Gemeinde durch verschiedenen Projekte weiter zu entwickeln (z.B. der Bau eines Kindergartens oder Computerkurse). Neben dem Kochkurs werden deshalb noch weitere interessante Aktivitäten angeboten. So würde es sich am heutigen Vormittag beispielsweise lohnen, die freie Zeit für einen Besuch der sozialen Projekte in der Region zu nutzen. Informationen zu eigenständigen Wanderungen in die Umgebung sind ebenfalls im Gästehaus vorhanden.

    Tiermarkt Guamote

    Reges Treiben auf den Tiermarkt in Guamote

    Auch eine Verlängerung des Aufenthalts können wir sehr empfehlen, wenn Sie beispielsweise den wöchentlich stattfinden Tier- und Handwerksmarkt am Donnerstag besuchen möchten. Er gilt als einer der größten indigenen Märkte in ganz Lateinamerika und ist doch vielen Reisenden noch unbekannt. Sprechen Sie uns am besten an, wenn Sie Interesse daran haben, mehr Zeit in der Region zu verbringen, in der man sich fern des Massentourismus einfach nur wohl fühlen kann. Sie werden es nicht bereuen und – das versprechen wir Ihnen – sie werden mit einer ganz neuen Sichtweise sowie Einstellung zum alltäglichen Leben von Ihrem Urlaub zurückkehren.