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Haziendareise - 19 TageEcuador Rundreise 3Route: Quito - Otavalo - Cotopaxi - Baños - Tena - Baños - Alausi - Cuenca - Guayaquil - Galapagos - GuayaquilBei dieser Reise ist Ihre Unterkunft besonders wichtig und daher haben wir auch kein allzu volles Programm zusammengestellt. Sie verbringen 2 Nächte in den meisten Unterkünften, so dass Sie sie auch wirklich erleben können. Sie können diese Rundreise auch noch mit einem Besuch der einzigartigen Galapagos-Inseln verlängern. |
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Reisedauer |
20 Tage / 19 Nächte |
Übernachtungen |
13 Nächte in Mittelklasse-Unterkünften mit Frühstück, 4 Nächte in Doppelkabine; Komfort 2/3 (siehe Unterkünfte) |
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Reisekosten p. P. |
€ 2415,- bei Buchung mit 2 Pers. |
inklusive |
Übernachtungen mit Frühstück und Vollpension in Dschungel und auf den Galapagos-Inseln, Privattransfers, Ausflüge wie beschrieben |
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Transport |
Privattransfers, mit lokalem Bus und Boot |
exklusive |
internationaler Flüge, Hin- und Rückflug Galapagos-Inseln, Flughafensteuern, Eintritt Galapagos Archipel (110 USD p. P. vor Ort bar zahlen), Transport per Bus, persönlicher Ausgaben, Getränke und Trinkgeld und anderer Mahlzeiten |
Reiseprogramm
Tag 1 und 2 - Abreise aus Deutschland, Ankunft in QuitoMeistens kommen Sie am frühen Morgen in Quito an. Bei Ankunft werden Sie von unserem lokalen Partner abgeholt, der Sie zu Ihrem Hotel in der Altstadt bringt. Im Allgemeinen sind Taxen und öffentliche Verkehrsmittel gut organisiert. Aber bei der Ankunft in einem neuen Land muss man sich doch erst einmal an die Atmosphäre gewöhnen. Dann ist es angenehm, am Flughafen abgeholt zu werden. |
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Tag 3 - Aufenthalt in QuitoWandern Sie heute mit dem Plan der Stadtwanderung, den Sie von uns erhalten, durch die schmalen Gassen der von der UNESCO geschützten Altstadt zu den Highlights der Stadt. Sie können natürlich auch selbst eine Route wählen. Nehmen Sie sich auch die Zeit, ein schönes Souvenir zu kaufen und ein Eis zu essen in der Stadt, in der es das ganze Jahr über Frühling ist. Gerade wenn Sie das Gefühl haben, in einem Dorf gelandet zu sein, gehen Sie an riesigen Palästen, Kathedralen und ausgedehnten Plätzen vorbei, die Quito das Flair einer typisch südamerikanischen Hauptstadt verleihen. Bewundern Sie den Plaza de la Independencia mit zahlreichen Tauben, der Kathedrale und dem Präsidentenpalast. Schauen Sie sich auch das Kloster von San Francisco und die Iglesia de la Compañía an. Sie liegen bei Ihrem Hotel um die Ecke. |
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Wenn Sie davon überzeugt sind, dass Sie eine gute Kondition haben, können Sie in dem auf 2800 Meter Höhe gelegenen Quito enttäuscht werden. Da die Straßen der Stadt recht steil aufwärts führen und Sie vor dem Besichtigen einer Kathedrale auch erst einige Stufen steigen müssen, sind Sie schneller außer Atem als Sie dachten. Für eine atemberaubende Aussicht über die Stadt empfehlen wir Ihnen, mit der Telefériqo hochzufahren. Die Telefériqo ist eine Drahtseilbahn, die Sie in zehn Minuten von 2950 auf 4050 Meter Höhe bringt. Sie fahren zum Gipfel des Cruz Loma, der Flanke des Vulkans Pichincha. Von hier aus haben Sie eine fantastische Aussicht auf die Stadt Quito mit ihren Tälern und Bergen. Bei klarem Wetter (insbesondere morgens) können Sie mehrere Vulkangipfel bewundern !Die Fahrt mit der Drahtseilbahn kostet 4 $ p.P. Etwa eine halbe Fahrstunde außerhalb von Quito liegt die Mitad del Mundo (Eintritt ca. 3 $ p. P.) , die Mitte der Welt, ein heiliger Ort für die Anden-Völker. Heutzutage ist es eine touristische Sehenswürdigkeit, wo viele Ecuadorianer versuchen, sich etwas dazu zu verdienen. Trotzdem ist dieses Monument der ideale Ort, Ihren Besuch des Äquators photographisch festzulegen. Machen Sie danach im Inti-ñan Museum (ca. 3 $ p.P.) um die Ecke einige wissenschaftliche Experimente. Hier liegt der Äquator wirklich, und Sie können z. B. versuchen, ein Ei auf einem Nagel balancieren zu lassen, ohne dass es hinabrollt. Schließen Sie Ihren letzten Abend in Quito stilgemäß ab: Dinieren Sie im Restaurant Mosaico mit der schönsten Aussicht der Stadt. |
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Tag 4 Quito - Otavalo, ca. 2,5-stündige FahrtNach dem Frühstück gehen Sie zum zentralen Busbahnhof Quitos. Hier nehmen Sie den lokalen Bus nach Otavolo. Wundern Sie sich nicht, wenn Ihr Nachbar einige lebende Hühner auf dem Schoß hat. Im Bus sehen Sie schon die ersten Melonen-Hüte, denn viele Einheimische reisen auch nach Otavolo zum Markt. In Otavolo steigen Sie auf dem Plaza de Ponchos aus. Hier liegt das Büro des Reiseveranstalters, der Sie zu Ihrer Indianerfamilie bringt. Bei unserer Ankunft wurden wir von Vater, Mutter und zwei Kindern in ihrer schönsten traditionellen Tracht erwartet.Vielleicht vermuten Sie, dass die Unterkunft bei den Indianern zu Hause sehr schlicht ist. Wir waren angenehm überrascht über die Einrichtung der Zimmer und die gute Betten. Das Badezimmer ist zwar nicht allzu luxuriös, hat allerdings eine warme Dusche. Das Abendessen wird in der Küche serviert, aus der schon am frühen Nachmittag verlockende Dufte strömen. Die Familie ist unglaublich gastfreundlich und diesen Ort werden Sie nicht schnell vergessen. |
Tag 5 Aufenthalt in OtavaloNach dem Frühstück fahren Sie zum Zentrum von Otavolo, wo Sie die Nacht verbringen. Von Ihrem Hotel aus gehen Sie in etwa 20 Minuten zu Fuß hügelabwärts zum Plaza de Ponchos, dem zentralen Platz. Bereits am frühen Morgen kommen Indianer mit Melonen-Hüten aus den umliegenden Dörfern, um ihre Ware auf dem Markt auszustellen. An der einen Seite werden Kräuter, Gemüse und Fleisch zur Schau gestellt. An der anderen Seite gibt es farbenfrohe Souvenirs. Dies ist eines der besten Orte in Ecuador zum Souvenirkaufen, und das Angebot an Ponchos, bunten Tüchern, Wollmützen und bunt gestreiften Hängematten ist riesig. Bummeln Sie über den farbenfrohen Markt und feilschen Sie in Ihrem besten Spanisch um Fausthandschuhe aus Lamawolle. Tipp eines Einheimischen: Schauen Sie sich erst ein wenig um, knüpfen Sie in Ihrem besten Spanisch ein Gespräch mit einem Verkäufer an (ein paar Wörter reichen schon) und immer freundlich lächeln. Dann bekommen Sie die Ware zu dem Preis, der Ihnen angemessen erscheint.Sie übernachten in einem stimmungsvollen Hotel auf dem Hügel mit Aussicht auf das Dorf. Vom Zentrum aus können Sie am besten ein Taxi nehmen, denn sonst haben Sie einen halbstündigen, recht anstrengenden Aufstieg vor sich. Die Zimmer sind in indiansischer Atmosphäre eingerichtet: Grelle Farben und warme Decken auf den Betten. Im Restaurant gibt es einen gemütlichen Kamin. |
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Tag 6 Otavalo - Cotopaxi, ca. 4-stündige FahrtAm frühen Morgen reisen Sie zum Cotopaxi Nationalpark. Der Park wurde nach dem höchsten (5897 Meter) mit Schnee bedeckten aktiven Vulkan der Welt benannt. Nach dem Frühstück holt unser Fahrer Sie ab und beginnt die Vulkanroute über die Panamericana. Von Otavalo aus nehmen Sie erst den Bus nach Quito und dann für ein paar Dollar ein Taxi zu unserem Reiseveranstalter, wo um 12:00 Uhr ein Privattransfer nach Cotopaxi für Sie bereitsteht. Auf dem Weg von Quito zum Park können Sie den Cotopaxi schon in der Ferne erkennen. Aber dies ist bestimmt nicht der einzige Vulkan, den Sie unterwegs sehen werden. Links und rechts von Ihnen liegen Bergriesen, und hier und da sehen Sie ein fröhlich herumspringendes Lama. Nach einer etwa halbstündigen Fahrt erreichen Sie den Eingang des Cotopaxi Nationalparks. Hier kaufen Sie für 10 $ pro Person eine Eintrittskarte, wonach der Verwalter freundlich den Schranke öffnet. Sie fahren etwa 40 Minuten auf einer holprigen Straße durch die Lava-Landschaft mit zahlreichen Bächen, Grasbüscheln und Felsen, bis Sie zu einem Kolonialbauernhof kommen, wo Sie übernachten.Am Nachmittag können Sie einen Spaziergang in der Umgebung der Hazienda machen: Nach der Wanderung können Sie es sich mit einem Gläschen Canelezo, einem warmen Zimt-Tee mit ein wenig Alkohol, am Kamin gemütlich machen. Der Tag wird mit einer typisch ecuadorianischen Mahlzeit abgeschlossen. |
Tag 7 Cotopaxi - Baños, ca. 4-stündige FahrtNach dem Frühstück werden Sie vom Fahrer abgeholt, um zum Cotopaxi hinaufzufahren. Das planen wir bewusst für den Morgen ein, sodass das Wetter wahrscheinlich gut ist und Sie sich fit und ausgeruht fühlen. Sie sollten warme Kleidung und gute Schuhe tragen, so dass Sie im lockeren Lavasand guten Halt haben. Sie fahren zum Parkplatz am Fuß des Vulkans. So früh am Morgen ist es hier noch herrlich ruhig, die Tagesausflügler aus Quito sind noch nicht angekommen. Die richtigen Bergsteiger übernachten im Refugio (dem Endpunkt des Aufstiegs) und sind heute Nacht noch höher gestiegen. Der Aufstieg überwindet nur 300 Meter, ist aber wegen der Höhenlage ziemlich anstrengend. Ihre Anstrengungen werden belohnt, beim Refugio haben Sie eine fantastische Aussicht über den Nationalpark und die anderen Vulkane in der näheren Umgebung, wie den Ruminahui. Gönnen Sie sich genügend Ruhepausen und nehmen Sie eine Flasche Wasser mit. Wenn Sie sich etwas schwindlig fühlen, können Sie natürlich einfach wieder absteigen. Der Fahrer wartet, bis Sie zurückkommen.Am Nachmittag fahren Sie zum entspannten Spa-Ort Baños. Der Name bedeutet Bäder, und die gibt es hier reichlich, von Warmwasser-Hotsprings bis hin zu erfrischenden Teichen. In der Umgebung der Stadt gibt es einige tosende Wasserfälle und Panorama-Aussichten über die grünen Hügel. Sie werden in einem gemütlichen Hotel untergebracht, von hier aus sind Sie zu Fuß in wenigen Minuten im Zentrum. Die geräumigen Zimmer bieten Blick auf den Garten und im Wohnzimmer können Sie es sich auf den bequemen Sofas gemütlich machen. |
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Tag 8 Baños - Tena, ca. 4-stündige FahrtSie lassen die Vulkanlandschaft hinter sich und fahren bergab, in das tropischen Amazonas-Gebiet. Bei Ankunft auf dem Busbahnhof werden Sie von einem Mitarbeiter der Lodge abgeholt.Die Lodge besteht aus einigen Holz-Cabañas mit einem grünen Blätterdach. Hier verbringen Sie die nächsten Nächte. Es ist hier wärmer und feuchter als in Baños, wir haben gleich eine kurze Hose angezogen. Ein Mitarbeiter erklärt Ihnen alles über das Restaurant und Ihr Häuschen und bespricht mit Ihnen, was Sie morgen unternehmen werden. Ihre Cabaña ist aus natürlichen Materialien hergestellt und hat keine Fenster, allerdings gibt es einen Fensterschutz gegen Mücken. So hören Sie die Grillen und Vögel von nahem. Am Ende des Tages knistert das Lagerfeuer und stellt ein Mitarbeiter des Resorts eine Öllampe für Sie bereit, sodass Sie den Weg zum Restaurant leicht finden können. Zusammen mit den anderen Reisenden essen Sie abends beim Lagerfeuer das Menü des Tages. Vergessen Sie nicht, eine lange Hose anzuziehen und sich mit Mückenschutzmittel einzuschmieren. |
Tag 8 - Dschungeltour TenaZiehen Sie Ihre Wanderschuhe an, denn heute ziehen Sie zusammen mit unserem Guide in den grünen Regenwald. Erst fahren Sie mit einem Kanu flussaufwärts den schlammigen Fluss hinauf. Danach suchen Sie sich zu Fuß einen Weg zwischen den großen Blättern hindurch, wobei Sie ab und zu mit Ihrem Schuh im matschigen Waldboden stecken bleiben. Der Weg führt Sie zu einer grünen Oase der Ruhe. Neben Ihnen rauscht ein Wasserfall und in der Ferne Zwitschern die Vögel. Mit ein bisschen Glück können Sie Affen beobachten, die von Ast zu Ast springen. Wahrscheinlich stehen die Schweißtropfen Ihnen auf der Stirn und sieht der kühle Wasserfall verlockend aus. No problemo, nehmen Sie einfach eine erfrischende 'Dusche'. Nach der Tour kehren Sie zum Mittagessen zur Lodge zurück.Am Nachmittag ziehen Sie wieder mit Ihrem Guide los. Der Regenwald hat viel zu bieten, und die Einheimischen leben von der Fruchtbarkeit des Dschungels. Der Guide erzählt Ihnen mehr darüber. Aus dem dichten Grün pflückt er essbare Beeren und heilkräftige Pflanzen. Wenn Sie von einer Mücke gestochen werden, wenden Sie sich dann an ihn. Er stellt ein Gemisch her, das besser hilft als die westlichen Antijuckmittel. Abends essen Sie gemeinsam beim Lagerfeuer und tauschen Dschungelgeschichten aus. |
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Tag 9 Baños - Tena, ca. 4-stündige FahrtAm Morgen verlassen Sie diesen Wohlfühl-Ort wieder, um Ihre Reise fortzusetzen. Ein Mitarbeiter der Lodge bringt Sie zum Busbahnhof von Tena, wo Sie eine Fahrkarte für den Bus nach Baños kaufen. Sie reisen in ca. 4 Stunden zusammen mit den Ecuadorianern mit dem Bus vom ruhigen Dschungel nach Baños. Beobachten Sie von einem Straßencafe aus die Passanten oder setzen Sie sich mit einem guten Buch auf eine Bank im Park beim Plaza Mayor, dem Hauptplatz der Stadt.Nach unserem Dschungelabenteuer haben wir am Nachmittag herrlich relaxt in einem Hotel mit Spa, das auf einem Felsen liegt und eine atemberaubende Aussicht über die Stadt bietet. Entspannen Sie sich in den sauberen Bädern und genießen Sie den fantastische Weitblick. Oder faulenzen Sie einfach ein paar Stunden in einem Liegestuhl. Essen Sie abends am gemütlichen Kamin und vergessen Sie nicht, beim Cafe del Cielo, dem 'himmlischen Café' mit der Aussicht auf die tausenden funkelnden Lichter im Tal, eine Schlaftrunk zu nehmen... |
Tag 10 Baños - Alausi, ca. 2-stüdige FahrtGehen Sie heute alles in Ruhe an. Genießen Sie erst einmal ein gutes Frühstück und bereiten Sie sich auf die Busfahrt nach Alausi vor, von wo aus Sie Morgen eine spektakuläre Zugfahrt durch die Anden unternehmen. Der Zug macht jeden Mittwoch, Freitag und Sonntag eine Fahrt, bei der Sie auf dem Dach des Zuges sitzen können. Viele Reisende beginnen die Fahrt in der Stadt Riobamba, von wo aus die Zugfahrt 7 Stunden dauert. Da es jedoch recht kalt sein kann und sieben Stunden auf dem Dach eines Zuges nicht wirklich komfortabel sind, starten wir die Zugreise in der freundlichen Bahn-Stadt Alausi.Sie kommen im Laufe des Tages auf dem Busbahnhof von Alausi an. Gehen Sie in 5 Minuten zu Fuß zu Ihrer Hostería am Rand der Stadt. Mit einem farbenfrohen Innenhof voller blühender Geranien, zwei fröhlich wedelnden Hunden und einer weiten Aussicht über das Zugstädtchen werden Sie sich - wie wir - hier schon bald wie zu Hause fühlen. Genießen Sie eine gute Mahlzeit und Nachtruhe in der Hosteria und bereiten Sie sich auf Ihre Zugfahrt durch die Anden vor. |
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Tag 11 Alausi - Cuenca, ca. 3-stündige FahrtDer Zug kommt gegen 13:00 Uhr an. Eigentlich sind es zwei Züge, die mit lautem Pfeifen und Tamtam in den Bahnhof einfahren. Auf dem Dach eines Zuges fahren Sie mit baumelnden Beinen vorbei an bizarren Schluchten, plätschernden Bächlein und den verschiedensten Pflanzenarten ins Herz der Anden. Besonders komfortabel ist das Dach zwar nicht, aber es ist die beste Art, die beeindruckende Landschaft zu sehen. Der Höhepunkt ist die kurvenreiche Abfahrt entlang der Teufelsnase. Dies ist der letzte Teil der Strecke, bei dem die Höhenunterschiede sehr groß und die Kurven eng sind.Nach der Zugfahrt holen Sie Ihr Gepäck bei der Hosteria ab und nehmen am Busbahnhof den Bus nach Cuenca, wo Sie am Ende des Tages ankommen. Sie übernachten ganz stilgemäß in einem romantischen Patio-Hotel mit einer gusseisernen Haustür. Bummeln Sie nach dem Einchecken durch die gemütlichen Gassen beim Hotel. In dieser Stadt ist abends, nach der Siesta, immer etwas los. Wir sind abends in dem Ess- und Tanzcafé Eucalyptus essen gegangen. Nach dem Essen wurden die Tische zur Seite geschoben und Sie können selber ein Tänzchen wagen. Bei einem Cuba Libre oder einem herrlichen Jugo (Obstsaft), lernen Sie die Bewohner der Stadt und den typischen, swingenden südamerikanischen Salsa kennen. |
Tag 12, Aufenthalt in CuencaDen heutigen Tag können Sie nach Lust und Laune verbringen. Sie brauchen nicht auf die Zeit zu achten und erhalten von uns den Plan einer Stadtwanderung. Hoffentlich ist es nach dem Frühstück sonnig, denn dann ist es in Cuenca Frühlingswetter. Auf einem Bummel durch die Stadt werden Sie feststellen, dass das Straßenbild hier genauso farbenfroh wie im Rest des Landes ist. Die schüchternen, jedoch freundlichen Indigenás haben wieder ihre schönsten Hüte und Ponchos angezogen, wenn Sie Ihnen bei einem Blumenstand oder auf dem Obstmarkt helfen, wo Sie eine Tüte Äpfel kaufen.Die Stadt hat unzählbar viele Kirchen. Und ganz gleich welche Sie betreten, es wird immer gerade ein Gottesdienst gehalten. Die Menschen auf der Straße, die an der Kirche vorbeigehen, bekreuzigen sich, und geben oft das bisschen Geld das sie haben, für Kerzen oder die Kollekte aus. Obwohl Sie wahrscheinlich nicht jede Kirche betreten werden, lohnt es sich, die Cathedral de la Inmaculada Concepción mit ihren blauen Kuppeln zu besichtigen. |
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Lunchen Sie beim stimmungsvollen Raymipampa, das Aussicht über die große Kathedrale de la Inmulcada Concepcion bietet. Dieses gemütliche Lokal ist hier in Cuenca "the place to be" . Gehen Sie rechtzeitig mittagessen, denn dieses Restaurant ist auch bei den Ecuadorianern selber sehr beliebt. Als wir hier waren, stand sogar eine Reihe vor der Tür. Die lokalen Spezialitäten, frischen Obstshakes und spanische Musik sind das Warten mehr als wert. Wandern Sie nach dem Essen am Fluss entlang zur 'Panamahat Factory', wo die typischen ecuadorianischen Hüte hergestellt werden. Wenn Sie den Plan der Stadtwanderung vorzeigen, erhalten Sie eine kostenlose Führung und sehen, wie die Hüte hergestellt werden. Mit ein bisschen Glück dürfen Sie sogar bei der Herstellung Ihres eigenen Hutes mithelfen. Wahrscheinlich wundern Sie sich, weshalb diese Hüte Panamahüte genannt werden. Sie werden schon seit Jahrhunderten in Ecuador hergestellt und anfangs viel nach Panama exportiert. Hieran hat der Hut u.a. seinen Erfolg und schließlich auch seinen Namen zu danken. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Dieser Hut wird wirklich nur in Ecuador hergestellt. Suchen Sie sich nach der Führung, wenn Sie möchten, einen von der Form und Farbe her passenden Hut aus, ein tolles Souvenir. Auch wenn Sie nach der Wanderung müde Beine haben, haben Sie vielleicht dennoch Lust, abends irgendwo das Tanzbein zu schwingen. |
Tag 13 Cuenca - Guayaguil, ca. 4,5-stündige FahrtAm Morgen gehen Sie auf eigene Faust zum Busbahnhof von Cuenca, wo Sie in de lokalen Linienbus nach Guayaguil steigen. Der Busbahnhof ist zwar ein wenig chaotisch, aber mit den Anweisungen unseres lokalen Partners können Sie problemlos beim Schalter Ihre Fahrkarte kaufen. Wenn Sie die Fahrkarte einmal gekauft haben, ist der Bus nicht schwer zu finden, denn die Busnummern werden auf Schildern gut angegeben. Nehmen Sie Ihre Wertsachen mit in den Bus, den Rest Ihres Gepäcks können Sie im Gepäckraum verstauen. Die Fahrt dauert etwa 4,5 Stunden. Sie fahren quer durch die sanften Hügel und spiegelglatten Seen des Cajas Nationalparks, der auch die "Schottische Hochebene" Ecuadors genannt wird. Sie brauchen sich auf dieser Reise bestimmt nicht zu langweilen, denn jedes Mal wenn der Bus hält, steigen Verkäufer mit Eis und Keksen ein und ab und zu erleben Sie auch einen der lokalen "Superstars". Für etwas Kleingeld spielt er seine schönsten Lieder für Sie.Der erste Eindruck der Stadt war für uns besser als erwartet. Guayaguil ist nämlich als eine nicht so stimmungsvolle und recht kriminelle Stadt bekannt. Darum erwarteten wir auch verfallene Gebäude und Bettler auf der Straße. Die Stadt ist jedoch sehr gepflegt, mit breiten Fußwegen entlang den Straßen und vielen Bäumen. Auch haben wir hier keine Landstreicher gesehen. Diese Stadt lässt sich allerdings nicht mit der Kolonialstadt Cuenca vergleichen. Sie übernachten in der Nähe des Flughafens, denn Morgen früh fliegen Sie zu den Galapagos-Inseln. Zum Zentrum sind es 15 Minuten. Es ist ein kleines, stimmungsvolles Hotel mit ein paar fröhlich eingerichteten, schlichten Zimmern. Wir empfehlen Ihnen, abends ein Taxi zum Stadtviertel Penas zu nehmen. In diesem gemütlichen Stadtteil gibt es zahlreiche gemütliche kleine Restaurants und Bars. |
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Tag 14 - Beginn der Galapagos SchiffsreiseAm Morgen nehmen Sie ein Taxi zum Flughafen, der nur 5 Minuten von Ihrem Hotel entfernt liegt. Heute fliegen Sie zum Höhepunkt der Reise: Die Galapagos-Inseln. Sobald Sie auf dem Baltra Airport aus dem Flugzeug steigen, wird Ihnen sommerlich zumute. Sie können Ihre kurze Hose und Sandalen anziehen. Alle Besucher der Galapagos-Inseln müssen vor Ort eine die Eintrittsgebühr zahlen. Weil das Gebiet ein geschützter Nationalpark ist, und um die Menge der Besucher zu beschränken, ist der Preis hoch: 110 US$ pro Person. Denken Sie daran, dass Sie diesen Betrag bar zahlen müssen.Am Ausgang wartet ein Minibus, der Sie zum Hafen von Pueto Ayora bringt. Auf dem Weg zum Hafen wird meistens eine Pause beim Schutzgebiet für Landschildkröten eingelegt. Danach geht es zum Hafen, in dem das Schiff liegt, das für die nächsten Tage Ihre Heimat ist. Von jetzt an hängt das genaue Programm davon ab, mit welchem Schiff Sie fahren, wie die Wetterbedingungen sind und welche Entscheidungen die Behörden hinsichtlich der Fahrtrouten getroffen haben. Das nachfolgend beschriebene Programm gibt Ihnen eine Vorstellung davon, was Sie ungefähr erwarten können, und gilt immer unter dem Vorbehalt von Änderungen. |
Tag 15 - Besuch einer der Inseln, z. B. FloreanaVielleicht war Ihre erste Nacht etwas wackelig. Das kann gut sein, denn gestern haben Sie mit dem Schiff eine ganz schöne Strecke zurückgelegt. Sie sind auf der Insel Floreana angekommen, und es wird Zeit, Ihre Schnorchelutensilien auszupacken. Bei Devil's Crown, einem vulkanischen Felsengebilde hoch über dem Meer, gibt es eine Unterwasserwelt, die Sie unbedingt erkunden sollten. Wenn Sie Glück haben, begegnen Sie hier einem der schönsten Fische, dem Moorish Idol. Und wer weiß, vielleicht können Sie auch noch einem Seelöwen tief in die Augen schauen.Aber auch über dem Wasser gibt es genug zu sehen. Sorgen Sie auch dafür, dass Sie einen Brief oder eine Karte für die Daheimgebliebenen bei sich haben. Im Post Office Bay können Sie Ihren Brief einwerfen, und er kommt auch wirklich an. Die ersten Walfänger haben hier einen Briefkasten aufgestellt, um Berichte für andere Schiffe hinterlassen und Briefe an ihre Familie schicken zu können. Natürlich möchten Sie auch Tiere sehen, deswegen sind Sie schließlich hier. Bei Punta Cormorant haben Sie reichlich Gelegenheit, Vögel ganz aus der Nähe zu beobachten. Dieser Punkt ist eine schmale Landzunge mit Strand auf beiden Seiten. Sie gehen zu Fuß zu einer nahe gelegenen Lagune, an der sich oft Flamingos aufhalten. Manchmal sehen Sie hier auch Meeresschildkröten und Stachelrochen, die sich im seichten Wasser wärmen. Am Nachmittag können Sie sich an Deck entspannen, während das Schiff weiterfährt. Vergessen Sie nicht, ab und zu ins Wasser unter Ihnen zu blicken. Wir hatten Glück: Eine Gruppe von Delphinen begleitete unser Schiff. |
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Tag 16 - Besuch der nächsten Insel, z. B. EspanolaEs ist am Morgen immer wieder eine Überraschung, welche Aussicht Sie zum Frühstück haben. Heute wachen Sie an einer anderen Stelle auf (natürlich im Bett): Vor der Küste von Espanola Nach dem Frühstück fahren Sie mit dem Rettungsboot zur Insel. Sie legen in Punta Suarez an und gehen dann zu Fuß über die unter dem Wasser erstarrte Lava, vorbei an Seelöwen, die auf den Wellen "reiten". Außer Albatrossen bekommen Sie auch Blaufußtölpel zu sehen, die so aussehen, als hätten sie ihren Fuß in einen Topf mit blauer Farbe getaucht.Die Wanderung führt Sie zu einem schönen Aussichtspunkt, von dem aus Sie eine fantastische Aussicht auf ein Spritzloch im Felsen haben. Durch dieses Spritzloch, gewissermaßen eine natürliche Fontäne, wird das Wasser aufgrund des Wellengangs mit großer Kraft hochgespritzt. Man sagt, dass Gardner Bay weniger spektakulär als Punta Suarez ist, aber wir sind da anderer Meinung. Es hat einen langen, ausgedehnten Strand, an dem es viele Spottvögel gibt. Wir haben uns dann auch ein wenig hingesetzt, so dass diese neugierigen Vögel ganz nahe an uns herankamen. |
Tag 17 - Besuch der dritten Insel, z. B. Santa FéAn diesem vorletzten Tag Ihrer Galapagos-Schiffstour besuchen Sie zwei Inseln. Beide liegen zwischen den größeren Inseln Santa Cruz und San Cristobal. Morgens besuchen Sie erst die Insel Santa Fé. Auf dieser Insel lebt eine Tierart, die nirgendwo sonst auf der Welt vorkommt, nicht einmal auf den anderen Inseln des Archipels. Vorhang auf für den Landleguan.Während des Lunches nimmt der Kapitän Kurs auf die Plazas-Inseln, die aus zwei Inseln bestehen: der Nord- und der Südinsel. Die Nordinsel ist nicht für Besucher freigegeben. Darum gehen Sie auf der südlichen Insel an Land. Plazas ist bekannt wegen der zahlreichen gelben, grünen und orangen Landleguane, seiner Kakteen und Sandstrände. Vor der Küste liegen Seehunde, man kann schon von Weitem ihr Geschrei hören. Es gibt hier auch eine steile Klippe mit zahlreichen Vögeln, z.B. Pelikane, Masken- und Blaufußtölpel und Audubon Sturmvögel. |
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Tag 18 - Zurück nach Santa Cruz, Abreise
Heute haben Sie zum letzten Mal die Chance, all die außergewöhnlichen Tiere noch einmal aus nächster Nähe zu sehen. Denn leider ist Ihre Galapagos Schiffsreise schon wieder beinahe zu Ende. Weil North Seymour etwas nördlich von Baltra liegt, wird auf dieser Insel oft noch ein letzter Zwischenstopp eingelegt. Hier können Sie u. a. den Blaufußtölpel und den Fregattvogel (die Männchen haben einen großen roten Kehlsack) beobachten. Wenn Sie eine Wanderung über die Insel machen, haben Sie eine gute Chance, eine akrobatische Luftshow zu sehen. Der Fregattvogel fliegt die tollsten Loopings, um einer Möwe oder sogar einem Artgenossen das Futter "aus dem Schnabel" zu klauen. Ihre Schiffsreise wird mit einem Lunch abgeschlossen, so dass Sie mit gut gefülltem Magen zum Flughafen von Baltra fahren. Hier warten schon die Minibusse, um Sie zum Flughafen zu bringen. Bevor Sie den Rückflug antreten, können Sie noch bei einem der Souvenirgeschäfte um einen Galapagos-Stempel für Ihren Reisepass bitten. Der Beweis, dass Sie wirklich da waren. Nach der Landung in Guayaquil nehmen Sie selber ein Taxi zu demselben Hotel, in dem Sie auch vor der Galapagos-Schiffsreise übernachtet haben. Es liegt ganz in der Nähe des Flughafens. Das ist Morgen praktisch, denn dann fliegen Sie wieder zurück nach Deutschland. Wenn Sie noch ein paar letzte Souvenirs kaufen möchten können Sie ein Taxi nach Las Penas nehmen. |
Tag 19 und 20 - Abreise aus Guayaquil, Ankunft in Deutschland
An diesem 19. Tag dieser Hazienda-Rundreise wird es schon wieder Zeit, sich von Südamerika zu verabschieden. Mit den Kolonialkirchen, Melonen-Hüte, kleinen Affen und wunderbare Tierwelt von Galapagos noch frisch im Gedächtnis. Im Flugzeug zurück denken Sie vielleicht schon an das Fotobuch, dass Sie zu Hause zusammenstellen werden. Sie steigen in Guayaquil ins Flugzeug zurück nach Deutschland. Wenn Sie mit der KLM fliegen, können Sie auf dem Rückweg einen Zwischenstopp auf Bonaire machen. Sie können Ihre Reise mit einem kurzen Strandurlaub verlängern: Tropisches Dessert. Noch ein paar Tage Faulenzen, bevor das 'normale' Leben in Deutschland wieder beginnt... Geben Sie uns Bescheid, wenn Sie Ihre Rundreise mit diesem Strandaufenthalt verlängern möchten.
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